Die Zukunft von Peo
6. December 2010 von Meike
Liebe Autoren, Leser und Unterstützer,
in der jetzigen Form können wir peo nicht aufrecht erhalten. Wir haben daher allen Autoren der Plattform mit dem heutigen Datum eine Mail gesendet in der wir die Publikation auf peo kündigen (siehe post Einstellung des Betriebes).
Wir wollen mit Euch jetzt in einen direkten Dialog treten und von Euch wissen, ob ihr eine Weiterführung von peo wünschen würdet und wie diese gemeinsame Fortführung aussehen könnte. Dazu haben wir ein Forum angelegt, in dem Ihr Euch einfach anmelden könnt, um dann untereinander eine sinnvolle Diskussion zu führen.
Wir, das sind Meike und Andre Reifenrath, haben über viele Jahre peo ins Leben gerufen, unterstützt und Euch bei Euren Publikationen Hilfestellung gegeben. Wir haben das alles getan und finanziert, weil wir das Ideal eines freien, künstlerischen, literarischen Ausdrucks fördern wollten, und weil wir (ganz am Anfang) auch mal dachten, dass sich daruas auch ein veritabler Verlag erschaffen ließe.
Das es so nicht gekommen ist, hat weniger mit den Autoren und ihren Lesern zu tun, sondern wohl mit einer gesamtgesellchaftlichen Entwicklung und der mangelnden Bereitschaft, weniger bekannten Autoren ihre Texte abzukaufen.
Trotzdem glauben wir, das es solche Formen wie peo geben sollte und geben muß, damit eine größere Bühne für Autoren entsteht, die nicht durch klassisch operierende Verlage gefiltert wird.
Daher bitten wir Euch heute: Sagt uns wie Ihr peo genutzt habt, wie Ihr es gerne nutzen würdet und welche Ideen Ihr zu einer Fortsetzung hättet!
Aus diesen Hinweisen und Kommentaren, Anregungen und Kritiken, können wir uns dann ein Bild machen und über eine Version 2.0 von peo nachdenken.
Euer peo Team
Weiter geht´s unter http://forum.peo.de
Ich fand “peo” sehr gut. Autoren - professionell und interessant.
Beim nächste mal wünsche ich mir auf neuen peo-Autorenportal viele ausländische Autoren zu treffen, z.B. russischen.
Viel Glück!
Schade, schade….
bei der neuen Version würde ich wieder mitmachen.
Viel Glück beim Aufbau….
Juliane Waldeck
ich habe peo. de in erster linie als hobbyautor genutzt um zu gucken in wie weit meine kurzgeschichten angenommen werden, ob ich überhaupt talent hab und so, die resonanz war recht ok, das einzigste was mich irritiert hat war die tatsache das man sich selber puschen konnte da die werke pro klick als gelesen gegolten haben. ansonsten war es absolut übersichtlich gestaltet und auch einfach zu handhaben.
es gab diverse autoren bei mir die mich regelmäßig angeschrieben haben und begeistert waren, was mich enorm gefreut hat. ich wünsche mir eine ähnliche plattform wie peo zurück !
ich danke dem team von peo.de dafür das sie mir die möglichkeit gegeben haben um mich selbst unter beweis zu stellen . mfg marlene
Also ich fand peo immer gur. Das Magazin war eine super Idee, leider hat die konsequente Weiterentwicklung gefehlt. Dass Texte von unbekannten Autoren praktisch unverkäuflich sind, hab ich schon vor mehreren Jahren gesagt, und ich behaupte auch, dass die Goldgräberstimmung, die zur Zeit um ebooks und BoD herscht, nichts weiter als eine Blase ist. Ich denke, dass man mit peo auch Geld verdienen könnte, doch dazu gehört neues Engagaement und einige Umstellungen.
Ich wünsch den Machern alles Gute und vielleicht bringen sie mit neuem Mut peo wieder voran
Hallo,
ich finde es schade, dass Peo eingestellt wird.
Da das Problem scheinbar beim Urheberrecht liegt, würde ich empfehlen, nur Werke mit ISBN oder ASIN Nummer einzustellen.
So dürfte das Problem zu lösen sein.
Um die Plattform zu finanzieren, müssen alle Downlods kostenflichtig sein.
50% muss Peo erhalten.
Ich glaube, so sind die Probleme zu lösen.
Viele Grüsse an Alle und ein frohes Fest.
Rainer Nemayer
Wie das Problem der Urheberrechte gelöst werden kann(der mißbräuchlichen Verwendung fremder Texte)-kann wahrcheinlich nur ein qualifizierter Anwalt klären-leider.
Ich kenne nur einen:)
Dr.Michael Zahrt Rechtsanwalt
Seilerbahnweg 6
61462 Königstein
Tel.: 06174/3244034
Mitgründer von janolaw:) Fragen kostet nichts:)
Um wenigstens einen Teil der Kosten zu erzielen, sollte auch ein Mitglieds-Beitrag erhoben werden-wie etwa die Grundgebühr für ein Handy:)-monatlich.Volle Anschrift der Autoren sollte erhoben werden-das erhöht zumindest die Möglichkeit,Rechtsverletzungen zu ahnden-und mindert die sonst unausweichlichen Risiken beim Copyright.
Das kostenlose Downloaden sollte nicht möglich sein-ohne entsprechende Kontrolle sind die ehrlichen Autoren schutzlos dem Mißbrauch ihrer Texte ausgeliefert-und ihrer Weiterverwendung.
Ob peo etwas wie ein Wasserzeiche benutzen kann,weiß ich nicht.
Ich finde die Idee hinter peo großartig-es wäre doch sehr schade, wenn sie aufgegeben wird.
Vielen Dank für die Nachricht-hier:)
Ich war gern Autor bei peo, auch wenn ich hier (noch?) nix verdient habe und die Reaktionen sehr mager waren. Wie auch immer, ich würde mich sehr freuen, wenn es mit peo auf irgend eine Art weitergeht und habe keine Angst, dass jemand meine hier veröffentlichen Werkauszüge für seine kleine persönliche Gier missbrauchen könnte. Dieser Grund rechtfertigt m. E. nicht das schlussendliche Plattmachen von peo. Ich drücke die Daumen für Phoenix aus der Asche….(:-))) Peter Stielicke
Hallo,
ich bin gerade bei meiner Suche zur Publikation eines selbstgeschriebenen E-Books auf diese Seite gestoßen. Es ist bedauerlich, wenn ein guter Webauftritt zugunde geht, bloss weil sich einige nicht an die Speilregeln halten können.
Aber gegen eine Haftung für Copyrightverletzungen Dritter kann sich eine Seite wie diese aber meiner Ansicht nach mit Ausschlußklauseln in der AGB absichern. Die AGB sollten allerdings von einem Fachanwalt formuliert werden, der sich im Urheberrecht auskennt.
Ich wünsche mir, das ihr weiter macht, denn ehrliche Seiten dieser Art gibt es einfach viel zu wenige.
Zur Finanzierung sollte peo dann einen festgelegten Teil der Verkaufserlöse an den E-Books erhalten.
LG
Ich bedaure diesen Schritt natürlich auch sehr. Um auch was Positives einzubringen: Mittlerweile kann man völlig kostenlos seine eBooks bei Amazon anbieten. Wie das funktioniert, vom Manuskript bis zur Umwandlung der Datei in ein für den Kindle lesbares Format, könnt ihr in meinem Link nachlesen. Ich hoffe, ich kann euch damit ein bisschen unter die Arme greifen. Hobbyautoren müssen ja zusammenhalten.
Wie auch schon andere Autoren hier bekundet haben, sah auch ich auf peo.de eine tolle Möglichkeit, seine eigenen schriftstellerischen Werke zu veröffentlichen. Auch aus Kundenperspektive stellte peo.de eine wertvolle Plattform dar, denn so konnten Interessenten an Lektüre kommen, die beispielsweise im üblichen Handel nicht zu erwerben war.
In einem Kommentar berichtete ich schon, dass ich es begrüßen würde, wenn peo.de in irgend einer Form wieder ins Leben gerufen wird. Ob das Portal dann mit dem ursprünglichen Konzept nochmal Chancen hätte kann ich nicht beurteilen. Aber die Möglichkeit des Eröffnens eines eigenen Magazins - auch wenn ich es selbst nicht genutzt habe - fand ich sehr sinnvoll.
Hallo Ihr,
ich hatte peo noch garnicht genutzt und bin jetzt nur über diese Karte im meinem Erledigungsstapel gestolpert.
Schade, ich hatte gerne mitgemacht, als Leser und Schreiber.
Wenn es doch noch klappen sollte, schreibt mir.
Grüsse
Ulrich
It is understandable that money makes people independent. But what to do when someone does not have money? The one way is to receive the loans or just college loan.
Hm, nach einem Jahr immer noch nichts neues? Das ist schade und wohl leider ein Anzeichen dafür, dass es kein Neo-Peo geben wird…ich wär genr wieder dabei.
To be honest I have never thought about such things before!
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